Zytanien Open Air Festival 2026
Programm vom 28. bis 30. August

Ihr Lieben!
Wir schreiben den 30. März, und mit dem heutigen 🔥Update🔥 kommen 3 weitere Künstler:innen hinzu, die im Weltraum und auf der Hauptbühne agieren werden. Die Seite wird im Laufe der nächsten Wochen immer wieder aktualisiert, bis komplett alle gelistet sind.
Eine endgültige Programm-Übersicht mit detaillierten Zeitangaben kommt dann wie gewohnt etwa 2 Wochen vor dem Festival.
Darum: Schaut einfach öfter mal hier vorbei…
Viel Spaß beim Durch-Sehen und Rein-Hören 🎶
Eure Zytanien-Crew
Weiterhin suchen wir noch kreative Köpfe, die unser Workshop-Zelt mit spannenden Programmpunkten bereichern. Wenn du also Lust hast, für ein Frei-Ticket selber einen Workshop oder eine andere kleine Darbietung in unserem Zelt durchzuführen, dann bewirb dich gerne auf der Workshops-Seite.
Hauptbühne

Hamburg (D)

Sweep Hand ist eine fünfköpfige Indie-Pop Band aus Hamburg, die tanzbare Tracks mit Feelgood-Faktor auf die Bühne bringt. Ihr eigenwilliger Stil macht jeden Song zu einer neuen Reise, mal slow und nachdenklich, mal laid back und groovy, mal absolut funky mit Riffs, Beats und Texten aus der eigenen Feder. Seit 2016 existiert die Band um Sängerin Clara in wechselnder Besetzung und hat seither 2 Studioalben veröffentlicht.
Hannover (D)

© Isabelle Hannemann
Es ist Hannover, es ist 1996. Helmut Kohl ist Kanzler, Telefone hängen gemeinhin mit dem Kabel am Gerät und Wisecräcker spielen Ihre erste Show! Sie sind zu fünft, es ist mehr Punk als Ska, immerhin ist das Saxofon schon dabei. Aber irgendwie ist es das noch nicht. Posaune und Trompete kommen dazu. Jetzt passt es! So kann eine Platte aufgenommen werden, denkt man sich und veröffentlicht Anfang 1999 die ,,..de puta madre“-EP in Eigenregie. Und es geht voran! Mit den sechs Tracks im Gepäck werden eine Vielzahl von Headliner-Shows, eine komplette Tour mit Bad Manners und eine Kalifornientour gespielt. Überhaupt Kalifornien: Die spanischen Texte kommen gut an. Eine deutsche Skapunk-Band, die auf Englisch und Spanisch singt?! ,,Ihr müsst unbedingt nach Mexiko kommen!“. Aber erst einmal eine neue Platte machen. Auch ,, I'd rather be down with the...“ wird 2001 in Eigenregie aufgenommen und vermarktet. In Richtung Kalifornien geht es dann im September. Genauer gesagt am 11. September 2001......und die Tour findet statt! Ein erstes mal wird mit Los Kung-Fu Monkeys aus Tijuana zusammen gespielt. Das passt! Mit denen könnte man auch durch Mexiko fahren! Zuhause wird alles professioneller, plötzlich gibt es ein Label, eine Bookingagentur und weitere Touren. Und eine neue Platte. ,, Para mi gente“ erscheint 2003. Mit ihr touren Wisecräcker zwei Jahre lang durch alle Ecken des europäischen Kontinents. Ein Umzug nach Stockholm steht in 2005 an. Auch 1000 km Luftlinie zwischen Band und Sänger können nicht verhindern, dass ,, El Presidente“ aufgenommen und auf dem bandeigenen Label Übersee-records veröffentlicht wird. Neben Touren in europäischen Gefilden wird nun endlich auch der amerikanische Kontinent vermehrt bereist. 2007 stehen dank Los Kung-Fu Monkeys fast drei Wochen Konzerte in Mexiko an, 2008 kommt Kalifornien hinzu. Und wieder eine neue Platte: ,,The Pact“ erscheint nach vielen Wochen Studioarbeit 2010 auf Übersee-Records. Eine Release-Tour soll auch mehrere Woche durch die USA und Mexiko gehen. Die Homeland-Security hat etwas dagegen. Der Band wird die Einreise verweigert, die Pässe sind weg und der Ärger ist groß. Dafür geht es nach Russland und Spanien. Die USA-Wunde heilt erst als man 2012 mit sehr viel bürokratischem Aufwand zurück kommen kann. Seitdem starten die Touren gleich in Mexiko. Sorry, USA. Der Sound der Band entwickelt sich mit den Jahren stetig weiter, egal ob Live oder auf Tonträgern. Vom Crossover-Punk mit Saxofon wird es immer mehr zum eigenständigen Skapunk, geprägt von vier Bläsern, drei Sprachen, einer Menge Dampf und dem Ziel, die Beine vor den Bühnen dieser Welt zum Tanzen zu bringen. Kohl und Telefonkabel gibt es schon lange nicht mehr, Wisecräcker sind hingegen mehr denn je am Start. Nach knapp 800 Shows in 14 Ländern, 7 Platten und unendlich vielen Tourkilometern haben die sieben Herren die Pandemiejahre genutzt, um 11 neue Songs aufzunehmen. Anfang 2023 werden diese als ,,Vida en color“ veröffentlicht. Bei Wisecräcker spielt Alex Saxofon und singt, spielt Bela Trompete, spielen Andi und Gerrit Posaune, trommelt Hannes, spielt Frank sechs dünne und Henrik vier dicke Saiten. Wisecräcker mag keine Nazis und ist überhaupt dafür aufeinander aufzupassen und sich umeinander zu kümmern.
Dresden (D)

© Lukas Diller
Tretet ein in das wohltemperierte Klangbad der Kurkapelle Sonnendeck – eine Live-Band, die den Maschinen das Schwitzen beibringt. Zwischen pumpenden Beats und handgemachtem Klangrausch entsteht ein Sound, der gleichermaßen zum Träumen einlädt und den Körper in Bewegung zwingt. Hier verschmelzen elektronische Elemente mit echten Instrumenten: Synthesizer, Drums, Bass, Saxophon und Trompete formen gemeinsam eine organische Welle aus Rhythmus, Wärme und Melancholie. Man erlebt, wie sie Klänge schichten, schrauben, improvisieren – bis daraus ein Sog entsteht, dem man sich kaum entziehen kann. Die Kurkapelle Sonnendeck ist keine Band der großen Gesten. Ihre Stärke liegt in der stillen Versunkenheit, im konzentrierten Zusammenspiel, das etwas zutiefst Verbindendes ausstrahlt. Man sieht ihnen an, wie sehr sie das gemeinsame Spiel genießen – wie aus Zurückhaltung Freude wird, aus Präzision Ekstase. Ein Aufguss aus Deephouse, Techno und Minimal - handgemacht, schweißtreibend. Also: Pantoffeln an, Alltag aus, Augen zu. Die Kurkapelle Sonnendeck bittet zum Tanz.
Potsdam(D)

Mellow Mark beginnt seine Karriere 2003 mit der Band THE RUFFCATS und feiert den Erfolg seiner ersten vier Alben auf großen Bühnen und erfindet sich dann 2012 neu als ONE MENSCH BAND, mit der er u.a. bei THE VOICE OF GERMANY auffällt. Von 2014-2018 arbeitet Mellow Mark außerdem mit der österreichischen Reggae Band HOUSE OF RIDDIM zusammen. Resultat sind zwei Alben und viele gemeinsame Konzerte. In den letzten Jahren kehrt er mehr und mehr zu Bandshows zurück und arbeitet dabei eng mit BOOMRUSH BACKUP zusammen. Seine beiden aktuellen Alben veröffentlicht er auf dem Label Boomrush Music. Mellow Mark ist Reggae und mehr, denn der Artist greift auf viele Musikstile zurück, z.B. Hiphop, Salsa, Rap und Afrobeats. Der rote Faden in seiner Musik sind seine markante Stimme und deutschen Texte, die kritisches Denken mit empathischer Botschaft verbinden. Das absolute Alleinstellungsmerkmal ist sein Werdegang: Mark ist nun seit 26 Jahren im Musikbusiness. Seit 5 Jahren ist der Echogewinner, der früher Dreadlocks trug, Rettungssanitäter. In seinem neuen Album RESCUE LOVE verarbeitet er seine Erlebnisse im Blaulichtmilieu zu einer Sammlung aus Stories, die nur das Leben schreiben kann. Ein poetisch-realistischer Einblick in eine Berufswelt, in der man blitzschnell zwischen Lappalien und lebensbedrohlichen Notfällen umschalten muss. 2026 ist eine dystopische Zeit der militärischen Drohszenarien und globalen Krisen. Die politischen Grabenkämpfe spalten die westliche Gesellschaft. Hass und Hetze entladen sich täglich vom komfortablen Sofa ins Internet, während wir das Denken den Maschinen überlassen. Doch Mellow Mark stellt KÜNSTLERISCHE INTELLIGENZ über K.I.. Er ist ein authentischer Vollblutmusiker, der seine Comfort-Zone verlassen hat. Mellow singt nicht über die Utopie von Frieden und Liebe, er lebt es durch sein Engagement in der Rettung. Der Potsdamer verschenkt zu Weihnachten Gratiskonzerte an Hospize, Pflegeheime und Menschen, die zuhause Angehörige pflegen. Ob im Wohnzimmer oder auf Festivalbühnen - Mark holt jedes Publikum ab und spätestens bei seiner Alltime-Hymne fragen alle lautstark im Chor: "Was geht ab mit der Liebe?"
Hannover (D)

© Isabel Reda
Zwischen Pailletten und Protest, zwischen Tanzfläche und Tiefsee liefert Das Günther aus Hannover eine Bühnenshow, die alles infrage stellt. Mit Schlagzeug, Bass, Synthie und Stimme nehmen sie in Clubs, Off-Spaces und auf Festivals das Publikum mit, zerlegen die Wohlfühloasen der Spätkapitalismus-Party und lachen über patriarchale Denkmuster. Das Trio zündet ein anarchisches Spektakel, das zwischen Kraftwerk und Karneval, zwischen Clown und Diva, in einem Technokeller oszilliert. Improvisiert, impulsiv und immer einen Witz vom Wahnsinn entfernt.
Günthers Mutter beschreibt ihr Kind wie folgt: „Party! Party! Depri! Depri!“ Günther führt wie ein schäbiger Clown nicht nur das Publikum sondern auch sich selbst an der Nase herum. Günther schreibt keine Lieder, sondern erfindet sie auf der Bühne. Was zählt, ist die Energie und die Botschaft: Veränderung ist nötig und Vielfalt ist Fakt! Günther ist Punk, Clown und Mutti zugleich.
Fans, beschreiben die Band aus Hannover oft so: „Das Günther musst Du live geschen haben, sonst verstehst Du’s nicht.“ Nachdem Sie minutenlang Textfragmente wie “Ich will die letzte wütende Stimme sein, keine Gewalt mehr“; „Anarchie für die Natur“; oder „Allein auf XTC ist komisch, manchmal“ mitgesungen haben und die Körper Icergetanzt sind, findet die ein oder andere Textzeile noch auf dem Kopfkissen oder in den Träumen der Konzertbesucher:innen ihre persönliche Bedeutung.
An der Stimme Alex Rosengarth, am Schlagzeug Albrecht Bibas und am Bass Till Schomburg, geht ihre Bandgeschichte bald in ein Jahrzehnt. Nach dem Vinyl Release „Strawberry Gelato“ im Jahr 2024, arbeitet die Gruppe momentan an einem neuen Album. Im Frühjahr 2026 erscheint eine EP. Weiterhin ist die erste UK Tour im Herbst 2026 geplant.
Berlin (D)

© Caren Detje
Deutschlands Pussycat Dolls aka The toten Crackhuren im Kofferraum aka The TCHIK (familienfreundliche Version) gehen wieder auf Tour. "Was gibt es zu feiern?" fragt ihr euch. ALLES UND NIX - 19 Jahre Freund*innenschaft, ein paar neue Hits und vor allem einfach Bock auf Touren. Gegründet 2007 in Berlin bleiben The TCHIK lange Jahre immer eher ein vielköpfiges, betont unübersichtliches Elektropop-Kollektiv denn eine geschlossene Band. Das ändert sich erst Mitte der Zehner Jahre, seitdem sind die Crackhuren Lulu, Doreen, Ilay. Vorher, 2010, erscheint das Debüt-Album " Jung, talentlos & gecastet" bei Universal, das Video zu "Ich und mein Pony" zählt bis heute anderthalb Millionen Views. Berüchtigt ist überdies der Auftritt der Crackhuren bei Stefan Raabs "Bundesvision Songcontest". Weitere Platten sind "Mama, ich blute" (2013) und "Bitchlifecrisis" (2019), letztere führt die Band dann auch erstmalig in den Top 50 der Albumcharts. 2021 wurde mit "Gefühle" das vierte Album der Band veröffentlicht. Im Frühjahr 2026 geht es für The TCHIK dann endlich wieder auf Tour durch Deutschland und Österreich. Tickets für die Forever Tour 2026 gibt es ab sofort bei Krasser Stoff, Eventim und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Weltraum

Zürich (CH)

© Christian Taro
Für ihre Live-Shows ist die Band bekannt, die sich in einer Bar in den Schweizer Bergen nach dem Snowboarden kennenlernte und bereits auf dem SXSW, bei der ikonischen Radiostation KEXP in Seattle, auf dem Levitation Festival in Austin, dem Great Escape und dem Reeperbahn Festival spielte. Auf «Out of Scale» haben Annie Taylor ihren Sound nochmals weiterentwickelt. Das erste Album «Sweet Mortality» machte die Band scheinbar aus dem Nichts international bekannt. Das zweite, «Inner Smile», nahmen sie in England auf; es war rauer, ehrlicher. Und jetzt haben sie ihren Stil nochmals geschärft. Jeder Song klingt anders und muss doch zwangsläufig auf den nächsten folgen. Auf verzerrte Gitarre und selbstermächtigenden Wut-Grunge folgt repetitive Psychedelia - und dann ein nachdenklicher Song, ruhig schon fast: irgendwo zwischen Courtney Barnett und Wet Leg. Ein großer Teil der neuen Musik ist im Sommer entstanden, als Zürich fast leer war, weil alle in die Ferien verreisten. Sängerin Gini Jungi erinnert sich an den Geschmack von Sonnencréme und Salz auf ihrer Haut. An Sommerkleider. Und an unendlich viel Zeit zum Nachdenken. Manchmal fühlte sich das gut an, dann, wenn sich eine Nacht ohne Plan entwickelte, im Limbo, und sie trotzdem eine krasse Klarheit spürte. Manchmal saß sie aber auch auf ihrem Teppich in der Wohnung, fühlte sich allein, spielte Gitarre, spürte Verlust, aber auch Dankbarkeit. Auf Festivals, auf langen Busfahrten und bei späten Shows war sich die Bandmitglieder sehr nahe. Fast nahtlos konnten sie sich so in die Texte von Sängerin Gini Jungi einfühlen und diese gemeinsam vertonen. Viele Lieder auf «Out of Scale» handeln von Freundschaften und Liebesbeziehungen. Sich sicher fühlen, euphorisch sein, weil eine Person einem die Schönheit der Welt zeigt. Erinnerungen an eine Zeit, in der alles gut war. Dann kommen die Zweifel. Etwas stimmt nicht mehr. «I am not your answer». Ich bin nicht deine Antwort. «And I am not your cure». Und ich bin nicht deine Heilung. Songs wie «The Ocean» oder «Something ain’t right» finden Melodien für diese Stimmung, diesem Mix aus Verlangen, Sehnsucht und Trost. Mal ist Gini Jungis Stimme im Hintergrund und reduziert, dann, plötzlich, bricht der Nebel auf, und sie ist ganz nah. Mit der Veröffentlichung des neuen Albums wechselt die Band zum Label Clouds Hill. Neu wird auch Bassist Josip Tijan Annie Taylor verstärken und frischen Schwung reinbringen. Das visuelle Konzept haben Kevin Högger, Studio Végété und Quentin Lacombe gestaltet. Der Mix aus zeitgenössischem Grafikdesign, experimenteller Kunst und Popästhetik spiegelt die Reibung und die Offenheit wider, die das Album auszeichnet. Sein Ding machen, auch wenn es vielleicht nicht der direkte Weg ist, «Out of Scale», außerhalb der konformen Maßstäbe eben - das ist die Botschaft, die das Album trägt und die schon im Bandnamen steckt. Annie Edson Taylor war eine Lehrerin aus den USA, die ein unruhiges Leben führte und aneckte. 1901 stürzte sie sich als erster Mensch in einem Fass die Niagarafälle hinunter. Verletzt war sie nur am Hinterkopf. Die neuen Songs von Annie Taylor berühren, weil sie sehr roh und intim sind. Weil sie auch schwierigen Zeiten den Platz einräumen, den sie verdienen. Und weil sie Neuanfänge zulassen. Schon der Opener «Alligator» macht sofort wach, klingt, als ginge es im Bandraum um alles und zeigt, dass nach dem Hadern oft die Erkenntnis kommt: Ich muss mich nicht klein machen, mich auflösen, mich bücken. Ich kann selbst etwas an der Situation ändern. «Out of Scale» motiviert dazu, nie mit dem Träumen aufzuhören. Sich immer wieder neu zu erfinden. Und dem Stillstand entgegenzuhalten.
Köln (D)

© Eno de Wit
EASY EASY macht angewandte Kultur-Politik: Das sympathisch-rhetorische Aufseufzen, das die Kölner Band mit der „ALLES SO LEID“-Tour 2025 ausstieß, findet nun sinnige Fortsetzung. Wurden ’25 hauptsächlich Großstädte bespielt, so sind es im April ’26 kulturelle Mikrokosmen, die sich die Band bewusst ausgesucht hat: Locations mit DIY- Charme und liebenswerte Live-Institutionen, die seit Jahren zum Fortbestand der Indie- Musikszene beitragen. EASY EASY zollen denen Respekt, die sich unermüdlich engagieren, wie auch jenen, die sich die Fahrten in die Großstadt und die Ticketpreise dort nicht mehr easy leisten können. Und schlussendlich auch den eigenen Roots – EASY EASY wissen, wovon sie reden und wohin sie fahren. Und wie viel Spaß es dort macht: Auf der „ALLES SO LEID WORLD TOUR“ 2026 besuchen EASY EASY elf Grassroots- Venues, um Kultur – aka ihrem druckvollen Indie – gerechter zugänglich zu machen und dabei, yeah, eine gitarrenlaute Abriss-Party zu feiern. 2025 war ein gutes Jahr für die Kölner: Im Juni erschien ihr selbstbetiteltes Debüt- Album, dessen Singles sich bemerkenswert oft in den wichtigsten Indie-Playlists platzierten, darunter etwa Spotify-Playlists wie „New Music Friday Germany & Belgium“, „Gegen den Strom“, „Indie Brandneu“ und „Feelgood Indie“; auf Apple Music wurden sie unter anderem in „Apartment 08/16“ und „DIFFUS NNDW“ gefeatured. Im Sommer standen renommierte Indie-Festivals auf dem Plan wie etwa dem Golden Leaves Festival, Unter einem Dach, dem Kronberg Open Air oder das Millerntor Gallery Festival. Im November 2025 ging EASY EASY auf Headliner-Tour: Die „ALLES SO LEID“-Tour 2025 führte das Post-Rock-Kollektiv in zehn deutsche Großstädte – mit beachtlichem Erfolg, denn eine Vielzahl an Shows meldete ausverkauft. Die gesamte Tour war mehr als gut besucht, was klar machte, wie sehr die Fans Bock hatten, den Indie-Sound mit legendärem Exzess-Potenzial live zu erleben. Kunst für alle: Weil EASY EASY aber das mit dem Punk-Ethos, der durch ihre Adern läuft, ernst meinen, wird sich die nächste Tour auf Herzblut-Locations und regionale Indie- Szenen konzentrieren. Die Band hat ein Manifest im Kopf: „Kunst und der Zugang dazu werden immer elitärer. Nicht jede Person kann es sich leisten, in die großen Städte zu fahren und meist mehr als 40 € auszugeben, wenn sie interessante Acts sehen will. Außerdem ist das Erlebnis, eine Band auch in der Heimatstadt feiern zu können, total wichtig – wir kommen selber fast alle vom Kaff und erinnern uns daran, wie intensiv wir uns gefreut haben, wenn es vor Ort gute Konzerte gab. Für genau diese Leute gehen wir auf Tour – für die, die diese kulturelle Arbeit in sogenannten B- oder C-Städten leisten, und für die, die dort leben und Kultur erleben wollen.“ Kleine Städte spielen heißt, echte Verbindungen aufzubauen – und nicht, notgedrungen Lücken zu füllen. EASY EASY, Indieband mit bewusst gelebtem DIY-Punk-Spirit, macht aktiv etwas gegen kulturelle Austrocknung und bietet auch Fans in kleineren Städten die Chance auf ein Konzert: kleine Clubs, verschwitze Shows – und das mal nicht nur in Hamburg, Berlin und Co. Auf der „ALLES SO LEID WORLD TOUR“ 2026 besuchen die Kölner elf feiernswerte Indie-Hochburgen abseits der A-Städte. Tickets sind ab sofort überall erhältlich.
Hamburg (D)

© Liam Stennson
„Bis zum Morgenrot! Für die Hoffenden!“ Der Hamburger Künstler Motuz hat Bock auf Message ohne Zeigefinger und auf lange Nächte mit den Liebsten vorm Kiosk. Gut, dass Produzent Deelou für jede Stimmung die richtige Vertonung liefert. Wenn die beiden auf eins kein Bock haben, dann darauf die Füße still zu halten. Also? Aufbruch! Die „FÜR DIE HOFFENDEN“-Tour bringt Motuz im Februar und März 2026 nach Berlin, Hamburg, Köln und Leipzig. Unverblümte Wut, Hoffnung und Drang nach Veränderung laden mit Tempo zum Tanz. Auch wenn’s musikalisch mal ruhiger wird, gehts auf der Bühne textlich immer nach vorne.
Ongolito Ville / DJs

Frankfurt (D)

Cosmic Cherrys musikalische Identität wurde maßgeblich von der House- und Technokultur ihrer Heimatstadt Frankfurt geprägt. Als Resident-DJ im Tokonoma Club in Frankfurt und Teil der Berliner Kollektive Small Great Things und Cosmic Circuit ist sie fest in der Clubszene beider Städte verankert. Inspiriert von den souligen Strömungen des House der 90er und frühen 2000er interpretiert sie diese Einflüsse durch eine zeitgenössische, klar auf den Dancefloor ausgerichtete Perspektive neu. Mit einer großen Leidenschaft für das Diggen nach Vinyl entfalten sich ihre eklektischen Sets als lange musikalische Erzählungen, getragen von Groove, Percussion und emotionaler Tiefe. Mühelos bewegt sie sich zwischen Deep, Progressive und Tribal House, balearischen Momenten, verspielten Disco-Elementen und treibender Tech-House-Energie – immer im Spannungsfeld zwischen Wärme und Roughness, Nostalgie und Vorwärtsdrang. Zu ihren bisherigen Auftritten zählen Berliner Institutionen wie Watergate, Renate und Kater Blau, ebenso wie internationale Shows und Releases auf renommierten Labels wie Frank Music, Alzaya und Trampoliner.
Augsburg (D)

Raphael Schön, a local talent making waves in the music scene. As a DJ and Producer, he crafts a unique sound blending 90s House and Trance, bringing emotional depth to the dance floor without losing that infectious rhythm that keeps the party going. Raphael‘s tracks, including several self-released productions, have found a home on labels like SNC Records, Freeride Millenium, Enclave Records, Correspondant and his latest release on Running Back Records showcases his versatility and commitment to pushing musical boundaries. Notably, his independent releases have garnered attention, accumulating several hundred thousand streams and resonating with listeners across the globe. Adding to his journey, Raphael Schön has shared his sets on platforms like HÖR and Permanent Vacation, connecting with audiences through his distinctive sound. Beyond the music, Raphael is a graphic designer, event organizer, and a resident DJ at City Club Augsburg, where he adds his signature touch to the local nightlife. With a down-to-earth vibe and a passion for creating memorable experiences, Raphael Schön is a name to watch in the music scene.
Hamburg (D)

© Charlotte Hafke
yamyam is a Hamburg-based DJ whose sets explore the intersections of Bass, Electro, as well as Leftfield Techno and House. Always along thumping basslines, spherical pads, and syncopated rhythms, she crafts moments that are both dancefloor-driven and sensitively textured. yamyam has performed at venues such as Humboldthain Berlin and Vórtice Club Lima and on platforms like Operator Radio in Rotterdam and Relink:Data in Mexico City. She is part of the EGYM collective in Hamburg with whom she holds a residency at the Golden Pudel.
Hannover (D)

© Bahriye Tatli
VÄXT ist eine queere, deutsch-türkische DJ und House-Tänzerin aus Hannover. Ihre Liebe zur House-Musik und der damit verbundenen Tanz- und Club-Kultur brachten sie dazu, selbst mit dem Mixen anzufangen. Inzwischen spielt VÄXT jedoch nicht mehr nur „House Musik only“: Ihre Sets versprechen Genre-Mix aus House, SWANA-Beats, Broken Beats und UK-Garage. Als Teil des QENEM-Netzwerkes (@qenem.network) und des Party-Kollektivs Bala Baile (@bala.baile) versucht VÄXT queerfeministisch auf Hannovers elektronische Musikszene einzuwirken, zu empowern und zu vernetzen.

© ninaozono
streunerli ist eine afrodeutsche, queere Choreografin und Tanzerin aus Hannover, die ihre Liebe zu afro-diasporischen Klangen und Rhythmen in ihren DJ-Sets zum Ausdruck bringt. Ihre musikalische Reise ist gepragt von einer tiefen Verbindung zu ihrer angolanischen Herkunft, die sie durch ihre Sets in die unterschiedlichsten afrodeszendeten Genres einflieBen lasst. Als DJ fUhrt streunerli ihr Publikum auf eine Reise durch die vielfaltigen Welten des Afro House, Angolan Afro House, Afro- Tech und Afro-Futurism. Besonders ihre Leidenschaft fur Afrohouse und Kuduro, zwei zentrale Genres ihrer angolanischen Identitat, spiegelt sich in ihren energetischen Sets wider. Die Kombination aus pulsierenden, tanzbaren Rhythmen und modernen, futuristischen Elementen schafft eine Atmosphare, die nicht nur musikalisch, sondern auch kulturell eine tiefgehende Erzahlung entfaltet.
Hannover (D)

Session Restore provides the evidence, that contemporary forms of Techno link to harsh, dry and loopy patterns and thereby follow the tradition of Techno. On closer listening though it reveals music of fine arts with melodic parts and hypnotically notes, which omit any form of gaudiness. Besides producing music and DJing, Session Restore also operates his record label „rauh“, a podcast series and label nights in Hanover.
Morta has been playing and collecting vinyl for over 20 years. Due to this enormous experience, his sets are always a well-curated journey through time from the late nineties to the present day. He enjoys playing fast and restless, but never noisy. We fondly remember his never-ending closing sets at the good old Signals, which he organized with friends, as well as many of his great podcasts for the Hannover-based label rauh. At rauh, Morta is one of the resident DJs.
Glasgrenze

Hannover (D)

© Elina Gre
Runa aka ruru, ist in Hannover aufgewachsen und studiert Sozialwissenschaften. Seit rund einem Jahr engagiert sie sich ehrenamtlich in der Kulturbranche und hat gemeinsam mit Zoe das Projekt NewcomerActs* ins Leben gerufen, das aufstrebenden Künstlerinnen eine Plattform bietet. Parallel dazu ist sie seit etwa 1,5 Jahren als DJ aktiv und bringt ihre Leidenschaft für Musik auf die Bühne. Kürzlich ist sie zudem Teil der Organisationsgruppe des FLINTA-Netzwerks Qenem geworden. Runa verbindet mit großer Begeisterung gesellschaftliche Themen mit Kulturarbeit und setzt sich aktiv für kreative und soziale Räume ein.
ruru verbindet treibende Beats mit schwebenden Klanglandschaften und schafft einen Groove, der einfach unter die Haut geht. Rhythmische Basslines, dynamische Percussion und abwechslungsreiche Vocals lassen keinen Fuß stillstehen. Ihre Sets sind eine Einladung, sich zu verlieren, zu tanzen und den Moment zu genießen, mit voller Energie, Motivation und purer guter Laune.
ruru spielt House mit tiefem Bass, klaren, bounce-lastigen Rhythmen und einem Hauch Pop, weil ein bisschen gute Laune nie schadet. Dazu kommen Garage-Einflüsse und kleine genreübergreifende Überraschungen, die ihre Sets lebendig und tanzbar machen. Locker, flowig und perfekt, um sich einfach vom Groove treiben zu lassen. Perfekt, um zu lächeln, mitzuwippen oder die Tanzfläche richtig zu füllen.
(D)

mieke benger serviert bouncy Sets, die mehr als nur den kleinen Zeh zum Wippen bringen. Mit dickem Sound und einer wilden Mischung aus Breaks, G- Tech, Booty Bass, Electro und catchy (cunty) Vocals bringt sie jeden Dancefloor zum Kochen. Ihre Sets sind verspielt, dreckig und voller Energie – mit einer guten Portion Humor und einer Prise Trash.
Hannover (D)

Bei Antonella mags schneller ist Tempo Programm und damit ist nicht das Taschentuch gemeint. Beide Füße auf dem Gaspedal - wenn sie auflegt explodiert der Club vor Energie und Ekstase. Mit ihren schiebenden Bässen und strahlendem Lächeln reißt sie den ganzen Club mit und bringt die Crowd zum ausrasten. Ihre Sets bewegen sich zwischen Trance und Bounce, immer mit einer ordentlichen Prise Trash. Sie nehmen dich mit auf eine Reise in die Euphorie, Verbindung und echten, hemmungslosen Spaß bis die Stimmung und Herzen explodieren. Als aufstrebende DJ aus Hannover wirbelt sie die Szene komplett durcheinander und sprengt alle Regeln. Mit ihr ist Tanzen und Feiern keine Performance mehr, sondern frei, wild und leicht. Kurz um: das Geheimrezept für pure Lebensfreude und unvergessliche Nächte.
Ongolito Ville / Open Stage

Freitag ab 14:00
Samstag ab 12:00
Sonntag ab 12:00
Da die OpenStage immer gerne und intensiv von Festival-Besuchern für spontanes und improvisiertes Musikmachen genutzt wurde, möchten wir, dass genau dies auch der zukünftige Schwerpunkt bleibt. Deshalb wollen wir in diesem Jahr auf Auftritte von im Voraus angemeldeten Bands und Künstlern verzichten, weil das meist mit größeren Umbaupausen und Soundchecks verbunden war, und dadurch viel wertvolle Zeit verloren ging.
Trotzdem könnt ihr als feste Band bzw. Künstlerformation natürlich auch weiterhin die OpenStage für Auftritte (max. 30 Minuten) nutzen: Meldet euch dazu einfach während des Festivals bei uns an der Bühne oder tragt euch dort auf der Zeittafel ein. Und nutzt dann der Einfachheit halber das von uns bereit gestellte Equipment.
Damit ihr vorab schon mal eine Idee habt, worauf ihr euch da einlasst, haben wir auf der OpenStage -Seite nun eine Galerie namens 'Equipment' verlinkt.
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